Welches Ekzem-Shampoo?

Seborrhoisches Ekzem: Shampoo

Seborrhoisches Ekzem: Shampoo

Das seborrhoische Ekzem, auch seborrhoische Dermatitis genannt, tritt besonders häufig auf der Kopfhaut auf. Weißliche bis gelbliche, fettig wirkende Schuppen sind ein typisches Anzeichen. Zur Behandlung werden spezielle Ekzem-Shampoos empfohlen. Erfahren Sie hier, was Sie zur Auswahl und Anwendung wissen sollten.

Ketozolin® 2% Shampoo

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Die effiziente Therapie bei Kopfschuppen mit Juckreiz und Rötungen (seborrhoisches Ekzem):

  • Bekämpft den Hautpilz (Malassezia)
  • Lindert schnell den Juckreiz
  • Entfernt die Schuppen langanhaltend
  • Lindert die Entzündung

Zur Akuttherapie und Vorbeugung geeignet.

Arzneimittel mit belegter Wirksamkeit.

Ohne Duftstoffe. Hypoallergen.

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Welches Ekzem-Shampoo bei fettigen Schuppen?

Mit medizinischen Shampoos, die pilzhemmende Wirkstoffe enthalten, lassen sich die Schuppen und Rötungen auf der Kopfhaut oft gut in den Griff bekommen. Gängige Bezeichnungen solcher Präparate sind z. B.:

  • Anti-Schuppen-Shampoo
  • Antimykotisches Shampoo
  • Anti-Pilz-Shampoo

Wichtig ist, dass das Shampoo einen Anti-Pilz-Wirkstoff enthält, der auch speziell gegen Malassezia-Hefepilze wirkt. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Ketoconazol
  • Ciclopirox-Olamin

Diese Substanzen hemmen das Wachstum von Hautpilzen. Auch Selensulfid oder Zinkpyrithion können mitunter als pilzhemmende Inhaltstoffe infrage kommen. Ziel der Behandlung ist es, die Anzahl der sogenannten Malassezia-Hefepilze zu reduzieren und auf diese Weise eine Besserung des Hautzustandes zu erreichen.

Überblick Fettige oder trockene Schuppen?

Fettige Schuppen: Weißliche bis gelbliche, ölig oder fettig wirkende Schuppen, die zu ganzen Herden zusammenfließen, können auf ein seborrhoisches Ekzem hinweisen.

Trockene Schuppen: Weiße, kleine Schuppen, die vom Kopf auf die Schultern herabrieseln, sind oft ein Zeichen für trockene Kopfhaut.

Hinweise zur Anwendung

Anti-Schuppen-Shampoos mit pilzhemmenden Wirkstoffen müssen in der Regel über einen gewissen Zeitraum hinweg angewendet werden. Damit sie ihre optimale Wirkung entfalten können, sollten Sie die Anweisungen in der Packungsbeilage (z. B. Einwirkzeit, Anwendungshäufigkeit) genau befolgen. Da es sich beim seborrhoischen Ekzem um eine chronische Erkrankung handelt, können die lästigen Schuppen und Rötungen bei Betroffenen immer wieder auftreten. Um erneute Krankheitsschübe zu vermeiden, wird in der Regel empfohlen, ein entsprechendes Shampoo auch nach Besserung der Symptome in regelmäßigen Abständen zu verwenden.

Tipps bei seborrhoischem Ekzem auf der Kopfhaut

Malassezia-Hefepilz bekämpfen
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Malassezia-Hefepilz bekämpfen

Die zentrale Behandlungsstrategie beim seborrhoischen Ekzem ist die Reduktion der sogenannten Malassezia-Hefen. Denn sie bauen Talgfette zu Stoffwechselprodukten ab, die bei anfälligen Personen eine Entzündungsreaktion in der Haut auslösen. In der Folge treten die weißlichen bis gelblichen Schuppen und Hautrötungen auf.

Zur Bekämpfung der Malassezia-Hefen werden pilzhemmende Wirkstoffe (Antimykotika) eingesetzt. Bei Befall der Kopfhaut kommen diese in Form von Shampoos zum Einsatz.

Das Anti-Pilz-Shampoo richtig anwenden
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Das Anti-Pilz-Shampoo richtig anwenden

Damit der Hautpilz effektiv bekämpft werden kann ist es wichtig, die Hinweise zur Anwendung auf der Packung bzw. im Beipackzettel genau zu befolgen.

  • Anwendungshäufigkeit beachten: Manche Schuppenshampoos müssen täglich angewendet werden, andere zum Beispiel nur zweimal wöchentlich.
  • Shampoo gut einmassieren: Die Wirkstoffe müssen dort aufgebracht werden, wo der Hefepilz sitzt. Daher sollte das Produkt sorgfältig in die Kopfhaut einmassiert werden.
  • Einwirkzeit einhalten: Damit die pilzhemmenden Substanzen ihre Wirkung entfalten können, müssen sie ausreichend lange auf der Kopfhaut einwirken.
  • Rückfälle vermeiden: Hierzu sollte das Anti-Pilz-Shampoo auch nach Abheilung akuter Symptome regelmäßig (z. B. 1 x pro Woche) angewendet werden.
Hairstyling: Weniger ist mehr
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Hairstyling: Weniger ist mehr

Haarspray, Schaum oder Gel können die ohnehin schon strapazierte Kopfhaut zusätzlich reizen. Verzichten Sie daher am besten auf Stylingprodukte oder wenden Sie diese zumindest nur sparsam an. Achten Sie bei der Auswahl der Produkte auch darauf, dass sie gut hautverträglich sind.

Gut zu wissen:Gut zu wissen:

Heißes Fönen kann die Kopfhaut austrocken und so noch empfindlicher machen. Wählen Sie daher die niedrigste Fönstufe oder lassen Sie die Haare am besten einfach an der Luft trocknen.

Nicht kratzen
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Nicht kratzen

Gerade dann, wenn das seborrhoische Ekzem auf der Kopfhaut auftritt, wird es häufig von einem unangenehmen Juckreiz begleitet. Die erkrankten Hautstellen sind ohnehin schon anfällig für Infektionen, zum Beispiel mit Bakterien. Auch Hautschädigungen, die beim Kratzen entstehen, bieten Krankheitserregern eine Eintrittspforte.

Anstatt zu kratzen, sollten Sie daher besser rasch mit einer geeigneten Behandlung beginnen – denn dann geht auch der Juckreiz zurück.

Stress vermeiden
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Stress vermeiden

Die Haut gilt schon seit Langem als Spiegel der Seele. Bei vielen Hautproblemen können psychische Faktoren die Symptome verschlimmern. Auch beim seborrhoischen Ekzem wirkt sich Stress oft negativ aus. Man geht davon aus, dass die ausgeschütteten Stresshormone die Entzündungsreaktion in der Haut befeuern können. Umso wichtiger ist es, sich einen vernünftigen Umgang mit Stress anzugewöhnen. Bewährte Entspannungsmethoden wie Yoga oder Tai Chi können dabei helfen, bewusst abzuschalten.

Seborrhoisches Ekzem: Häufige Frage

Wie sieht das seborrhoische Ekzem aus?

Das seborrhoische Ekzem äußert sich durch weißliche bis gelbliche Schuppen, die oft fettig wirken. Unter den Schuppen ist die Haut entzündet und gerötet. Typisch ist, dass sich die Hautveränderungen in ganz bestimmten Körperregionen zeigen, wo die Haut besonders viele Talgdrüsen enthält. Dazu zählen vor allem die Kopfhaut und das Gesicht. Mehr über die Symptome erfahren

Was kann man gegen das seborrhoische Ekzem tun?

Bisher gibt es keine Medikamente, die das seborrhoische Ekzem vollständig heilen könnten. Durch eine geeignete Behandlung lassen sich die Schuppen und Rötungen aber in der Regel gut in den Griff bekommen. Dazu kommen in erster Linie Antipilzmittel (z. B. als Shampoo oder Creme) zum Einsatz – sie bekämpfen die sogenannten Malassezia-Hefepilze, die auf der Haut siedeln und eine zentrale Rolle bei der Krankheitsentstehung spielen. Mehr über die Behandlung erfahren

Wie lange dauert das seborrhoische Ekzem?

Bei Erwachsenen tritt das seborrhoische Ekzem in der Regel immer wieder auf – nach der Abheilung akuter Symptome können sich die Schuppen und Rötungen immer wieder aufs Neue bilden. Deshalb wird nach erfolgter Behandlung eine sogenannte Erhaltungstherapie empfohlen, die dazu beitragen soll, dass die Schuppen nicht (so schnell) wieder kommen. Mehr erfahren

Gut zu wissen: Gut zu wissen:

Tritt das seborrhoische Ekzem bei Säuglingen auf dem Kopf auf, spricht man auch von „Kopfgneis“. Diese Form der Erkrankung heilt in der Regel nach einiger Zeit von alleine ab.

Welches Shampoo bei seborrhoischem Ekzem?

Tritt das seborrhoische Ekzem auf der Kopfhaut auf (was häufig der Fall ist), werden spezielle Shampoos empfohlen, die pilzhemmende Wirkstoffe wie Ketoconazol oder Ciclopirox-Olamin enthalten. Diese reduzieren die Anzahl der sogenannten Malassezia-Hefepilze, die an der Auslösung der Hautsymptome beteiligt sind. Mehr erfahren

Hätten Sie's gewusst

Das seborrhoische Ekzem wird auch als seborrhoische Dermatitis bezeichnet.

Es handelt sich um eine chronische Hauterkrankung, die bei Betroffenen schubweise auftritt. Das seborrhoische Ekzem ist nicht ansteckend.

Das seborrhoische Ekzem zählt zu den häufigen Hauterkrankungen: Etwa drei bis zehn Prozent der Menschen in Deutschland sind davon betroffen.

Typischerweise zeigt sich das seborrhoische Ekzem erstmals im jüngeren Erwachsenenalter oder ab dem 50. Lebensjahr.

Bei Männern tritt das seborrhoische Ekzem häufiger auf als bei Frauen.

Eine Überbesiedlung der Haut mit sogenannten Malassezia-Hefepilzen hat bei anfälligen Personen zur Folge, dass sich die Haut in bestimmten Regionen schuppt und rötet.

Das seborrhoische Ekzem befällt vor allem talgdrüsenreiche Hautregionen wie Kopfhaut und Gesicht.

Stress kann einen erneuten Krankheitsschub auslösen oder bestehende Symptome verschlimmern.

Im Winter verschlimmert sich der Hautzustand bei vielen Betroffenen. Etwas Sonnenlicht wirkt sich oft positiv aus.

Tritt das seborrhoische Ekzem bei Säuglingen auf, heilt es in der Regel von allein ab.

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